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Sonntag 9. Oktober 2011 - Filmteam der BBC Toronto zu Besuch in der Schmiede.


"Eine erste Sichtung des Materials hat im kanadischen Produktionsbüro
durchweg Begeisterung ausgelöst - nun gilt es
die vielen interessanten Details und faszinierenden Einblicke
in so unterschiedliche (Arbeits-)Welten in eine runde Endform zu bringen.
Im kleinen Kreis werden Autoren, Cutter, Regie und Produktion
damit bis Mitte Dezember beschäftigt sein"

Die Sendereihe wird voraussichtlich ab dem 12. Januar 2012 zwei Monate
lang über History Television, National Geographic und UKTV
ausgestrahlt werden

Koordination "Museum Secrets Berlin"



PRESSE

"Unter Einsatz einfachster Mittel, Zeichen oder Linien will Jens Nettlich seinen
Skulpturen zu ihrem Eigenleben verhelfen. Dies ist eine hohe Kunst.
Es ist keineswegs leicht wirklich und im positiven Sinne "einfach" zu sein.
Das Wesentliche zu erkennen und die Skulptur, den Raumkörper dann auf das
Wesentliche zu reduzieren, - dies mit wenigen Formmitteln, - aber den genau richtigen zu tun -
- dazu gehört schon allerhand. Nettlich beherrscht das und führt es uns heute
hier in dieser Ausstellung in beeindruckender Weise vor....

...die Plastiken von Jens Nettlich sind raumumschreibende Objekte, die das Volumen
nachzeichnen , beschreiben und sichtbar machen, - ohne es zu begrenzen.
Traditionelle massive Plastiken arbeiten mit Massen, definieren so das Volumen
der Skulptur. Nettlich arbeitet mit der Linie, oder linienhaften Formelementen.
Er liebt die Wechselwirkung. Material an der äusseren Hülle der Form steht in
Spannung zu dem inneren Teil, - der möglicherweise �berhaupt nicht als Material
vorhanden ist, - dennoch aber - trotz seiner Unsichtbarkeit - vorhanden zu sein
scheint.
Eisen und Stahl sind uns als schweres und hartes Material bekannt,
Jens Nettlich verleiht dem Stahl Eigenschaften wie Fragilität und Verletzlichkeit,
er spielt mit den Gestaltungsmomenten Konvex und Konkav,
er spielt mit Innenform und Außenform - und ist so ein typischer Plastiker
( ich sage bewusst nicht: - Bildhauer ) des 20. + 21. Jahrhunderts, der Jetzt-Zeit.

Frech und unbefangen biegt er Metalle und Metallbleche, spielt er mit dem eigentlich
recht spröden Werkstoff, lässt Märchenhaftes und Poetisches entstehen, manchmal
auch Skurriles und auch Witziges. - Zeichnungen mit Material im Raum !
Trotz der Skizzenhaftigkeit im Ansatz der Gestaltung vermitteln die Skulpturen
einen abgerundeten und definitiven Eindruck."

Zitat aus einer Rede anlässlich einer Ausstellungseröffnung von Bernd Rüter, Diplomdesigner, Präsident des WCC.