Bronze: Das erste Metall der Menschheit


Heutige Schmiedebronze ist im Lebensmittelbereich bedenkenlos einsetzbar.
Es hat einen Kupferanteil von �ber 62% und ist damit gut warm verformbar.
Die eigentliche Kunst besteht darin, der Klinge durch �berschmieden im kalten Zustand
gen�gend H�rte und Sch�rfe einzuverleiben, ohne dass sie br�chig wird.
Frisch geschliffen ist eine Bronzeklinge scharf wie ein Rasiermesser und steht im
Schneideverhalten und Standzeit einem Stahlmesser weniger nach als man vermuten m�chte.
�ber Schmiedebronze k�nnte man, wie �ber das j�ngere und k�ltere Metall Eisen,
ganze B�cher f�llen: Herstellung, Anwendung, Volkssagen und Br�uche, etc..

Bronze ist das �lteste Gebrauchsmetall der Menschheit. Es stammt aus einer Zeit,
als sich der Mensch noch im ungest�rten Einklang mit der Natur befand.
Fee, Troll und Elf hatten ihren festen Platz im Leben der Menschen.

Das Aufkommen des Rohstoffs Eisen hatte einen erh�hten Kahlschlag wegen des h�heren
Energiebedarfs und damit Raubbau an der Natur zu Folge. Der Mensch entfremdete sich
immer mehr von der Natur und den Naturgeistern.

"Wer Eisen in den Wald tr�gt, sieht keine Elfen mehr." sagt der Volksmund und
spielt auf das durch den Menschen ins Ungleichgewicht gebrachte Verh�ltnis
mit der Natur an.

Sicher ist aber, dass Buntmetalle verh�ltnism��ig wenige Reaktionen auf s�urehaltige
Lebensmittel und Kr�uter zeigen und weder Geschmacks- noch geruchsst�rend wirken.
Damit sind sie ideal f�r Leute, welche gerne mit handgeschmiedetem Messer
im K�chenbereich arbeiten, den Geruch und die geschmackliche Ver�nderung der Speisen
aber am liebsten weglie�en.
Mit Bronzeklingen kann man wunderbar Fisch zerteilen, Kr�uter rebeln, K�se, Wurst
und Gem�se schneiden oder mit ihnen im Garten an den Pflanzen und Kr�utern arbeiten.

Kupfer beeinflusst den Wasserhaushalt von Pflanzen in der Erde g�nstiger als Eisen.
Im alten China verzichtete man sogar g�nzlich auf Eisen als Werkstoff beim Ackerbau.
Dass dieses Wissen nicht allein dem Orient vorbehalten war, sieht man an arch�ologischen
Funden in unseren Breiten aus Zeiten wo Eisen schon verwendet wurde, in bestimmten Bereichen
des Lebens aber weiterhin Buntmetallklingen und Utensilien gebr�uchlich waren.
Auch Heute wird wieder in bestimmten Lebensbereichen Eisen gemieden, wie z.B. in der Hom�opathie,
wo darauf geachtet wird, dass keine Tropfen von einem Eisenl�ffel genommen werden.

J.N. im Brachmond 2011